Feriencamp Osterferien 2010
„Hier geht es um den Spaß am Fußball“
Mehr als 80 Mädchen und Jungen kicken mit
Von Christine Dick (Text und Fotos) Viel Ehrgeiz und Mannschaft sgefühl haben 80 Kinder im Fußballcamp entwickelt, das vom Soccer-Dome Detmold, dem Handelshof Kanne und der LZ organisiert wurde. An zwei Tagen in den Ferien spielten sie die Fußball-WM nach.
Detmold. Egal, ob Achtel-, Viertel-, Halbfi nale oder Finale: Bei der Kinder-Fußball-Weltmeisterschaft kämpft en die Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis zwölf Jahren motiviert um jeden Punkt.
„Hier geht es um Spaß am Fußball“, fasste Niclas Fuchs zusammen. Seit etwa fünf Jahren ist der 19-Jährige Fußball- Trainer und trainierte die Kinder gemeinsam mit Roland Kopp und Pascal Höcker beim Fußballcamp im Soccer-Dome.
Die Achtelfinalpaarungen wurden von der LZ ausgelost. Parallel in zwei Hallen spielten immer fünf Spieler für ein Land. Nachdem die Jungen und Mädchen sich innerhalb der Mannschaften kennengelernt hatten, übten sie Ballgewöhnung, Passfolgen und Torschuss. So konnten sich die jungen Fußballer darin versuchen, den Ball zu führen, aufeinander zuzudribbeln und als Team zu funktionieren.
Das Besondere: Die Kinder organisierten sich größtenteils selbst. So entschieden sie etwa, wer Torwart ist. „Wir haben uns immer abgewechselt“, erklärte Jung-Fußballer Felix (14), lobte die Anleitung der Trainer und war sich sicher: „Fußball ist nicht nur was für Jungs, sondern für alle.“ Schließlich nahmen vier Mädchen am Camp teil. Ihre Motivation? „Mir macht Fußball Spaß“, sagt Kathleen (10). Neben dem Spaß tat der Mannschaftssport auch was für Teamgeist, Selbstbewusstsein und Koordination. Hier konnten alle etwas für sich gewinnen. Das Motto war „Dabei sein ist alles.“
Weltmeister wurde übrigens Ghana. Was die Gewinner dazu sagten? „Wir haben gut gespielt“, findet Fynn. „Wir haben uns gut ergänzt“, meinte Lukas. „Wir haben nicht aufgegeben, wenn wir hinten lagen“, freute sich Torhüter Nick.
Roland Kopp, Inhaber des Soccer-Dome, zieht eine positive Bilanz: „Ich fand es überragend, weil alle freudestrahlend nach Hause gegangen sind.“ Highlight war außerdem die Prominenz am Fußballplatz: Philipp Heithölter vom SC Paderborn 07 signierte Karten und griff im Finale zwischen Argentinien und Ghana sogar zur Schiedsrichter-Pfeife.
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